WordPress betreibt über 40% aller Websites weltweit. Django ist das Framework hinter Instagram, Spotify und Pinterest. Beide haben ihre Berechtigung — aber für unterschiedliche Zwecke.
WordPress: Der Allrounder mit Grenzen
WordPress war ursprünglich ein Blog-System. Über die Jahre wurde es mit tausenden Plugins zu einem Alleskönner erweitert. Das ist gleichzeitig seine Stärke und seine Schwäche:
- Pro: Riesiges Ökosystem, viele Themes, schneller Einstieg
- Pro: Viele Entwickler verfügbar
- Contra: Sicherheitsrisiken durch veraltete Plugins
- Contra: Performance leidet bei vielen Plugins
- Contra: Updates können Plugins zerstören
- Contra: Individuelle Funktionen erfordern teure Custom-Entwicklung
Django: Das Framework für individuelle Lösungen
Django ist kein fertiges CMS — es ist ein Web-Framework. Das bedeutet: Jede Funktion wird gezielt für Ihren Anwendungsfall gebaut. Kein Plugin-Wildwuchs, keine Abhängigkeiten von Drittanbietern.
- Pro: Maximale Sicherheit (keine Plugin-Angriffsfläche)
- Pro: Volle Kontrolle über Performance
- Pro: Skaliert von 100 auf 10 Millionen Nutzer
- Pro: Perfekt für Websites mit CRM- oder Datenbank-Integration
- Contra: Höherer initialer Entwicklungsaufwand
- Contra: Weniger Entwickler am Markt als WordPress
Für wen ist was?
WordPress passt, wenn:
- Sie einen einfachen Blog oder eine Visitenkarte brauchen
- Sie Inhalte häufig selbst ändern wollen (ohne Entwickler)
- Budget unter 2.000 € liegt und kein langfristiger Support nötig ist
Django passt, wenn:
- Sie individuelle Funktionen brauchen (Buchungssystem, Kundenportal, CRM)
- Sicherheit und Datenschutz wichtig sind
- Die Website mit Ihrem Unternehmen wachsen soll
- Sie Website und CRM aus einer Codebasis betreiben wollen
Unser Fazit
Wir haben WordPress nicht verlassen, weil es schlecht ist — sondern weil Django für das, was unsere Kunden brauchen, schlicht besser geeignet ist. Wenn Ihre Website mehr können soll als Texte anzeigen, ist Django die nachhaltigere Wahl.